Vielleicht hast du dich in letzter Zeit auch schon gefragt, wo ich eigentlich abgeblieben bin. Hier auf meinem Blog war es jedenfalls viel zu ruhig. Wenn ich ganz ehrlich zu mir selbst bin, habe ich es einfach nicht geschafft, dir wie geplant regelmässig aus meiner Autorenwelt zu berichten.
Das hatte absolut nichts mit Faulheit oder mangelnder Lust zu tun. Es ist viel simpler: Neben meiner Leidenschaft für das Schreiben stecke ich noch immer voll in meinem 100-Prozent-Berufsalltag bei meinem Arbeitgeber. Alles unter einen Hut zu bringen, also die Arbeit am neuen Manuskript, die Posts auf Instagram und dann noch dieser Blog, war eine Hürde, die mich schlichtweg zu viel Zeit gekostet hat.
Aber bald sieht es ganz anders aus und ich freue mich riesig darauf. Im August beginnt nämlich ein völlig neuer Lebensabschnitt für mich. Ich werde pensioniert. Wer mich kennt, weiss aber, dass ich mich nicht einfach zur Ruhe setze. Ich packe die Koffer, nehme meine Hündin mit und wir beide gehen mit dem Wohnmobil auf Reisen. Endlich werde ich die Freiheit haben, die Welt zu entdecken und gleichzeitig überall dort weiterzuschreiben, wo es uns gerade gefällt.
In der letzten Zeit war ich trotzdem nicht ganz untätig. Ich habe ein Fachbuch für mein eigenes Unternehmen geschrieben. Das hat also gar nichts mit meiner Anstellung zu tun, sondern war ein Projekt für mein persönliches Business. Es war erstaunlich zu sehen, wie viel flüssiger dieser Prozess im Vergleich zu einem Thriller ablief. Bei einem Sachtext stehen die Fakten fest. Da muss ich nicht überlegen, ob ein Charakter logisch handelt oder ob die Spannung bis zum Schluss hält. Ein Thriller ist da ein ganz anderes Kaliber und verlangt einem viel mehr ab. Dennoch hat mich dieses Buchprojekt Zeit gekostet, die mir dann für meine fiktionalen Geschichten fehlte.
Ich muss dir auch gestehen, dass ich in den letzten Wochen ein wenig experimentiert habe. Ich habe versucht, diesen Blog oder meine Newsletter mithilfe von KI zu erstellen. Ich dachte, das würde mir helfen, Zeit zu sparen. Aber das Ergebnis war für mich eine Enttäuschung. Es war einfach nicht meine Stimme. Die Texte fühlten sich irgendwie künstlich an, zu perfekt und ohne jede persönliche Note.
Mir ist es extrem wichtig, dass alles, was du von mir liest, auch wirklich von mir kommt. Natürlich nutze ich die Technik mal, um die Rechtschreibung zu prüfen oder um ein paar überflüssige Wörter zu streichen. Aber die Gedanken und die Emotionen dahinter bleiben reine Handarbeit. Ich möchte diesen echten Draht zu dir nicht gegen einen Algorithmus eintauschen.
Ab jetzt geht es wieder richtig los. Mein Notizbuch ist voll mit Ideen und ich stecke mitten im Endspurt für mein aktuelles Buch. Wenn alles klappt, erscheint der neue Thriller im Juni. Es ist ein intensiver Weg, die Fäden rund um das Thema Organhandel zwischen Uganda und Südtirol endlich abschliessend zu verknüpfen.
Zuvor gibt es aber noch ein kreatives Highlight. Über Pfingsten im Mai ziehe ich mich mit Autorenkolleginnen an den Schluchsee im Schwarzwald zurück. Dort werden wir ein verlängertes Wochenende lang gemeinsam plotten, schreiben, uns austauschen, aber auch geniessen. Ich werde die Zeit nutzen, um das Fundament für mein nächstes Projekt zu legen: «Huwiler und das goldene Kreuz».
Ich freue mich sehr, dass du mich auf diesem Weg begleitest. Was sind eigentlich deine grossen Pläne oder Träume für die kommende Zeit? Schreib mir doch mal eine Nachricht, ich bin gespannt auf deine Geschichte. Und falls du Lust hast, künftig keinen meiner persönlichen Einblicke mehr zu verpassen, melde dich doch gleich für meinen Newsletter an. So bleiben wir ganz direkt in Verbindung.
Herzliche Grüsse
Dein Walter
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